Praxisbeispiel

Anbieterwechsel in drei Wochen

Der bisherige IT-Dienstleister hielt die Zugänge zwölf Tage lang zurück, übergab weder Dokumentation noch Backups und schaltete das Büro zum Monatsende ab. Statt zu migrieren, haben wir neu aufgebaut, und am Montag arbeiteten alle.

Kunde
Ingenieurbüro für Bauwesen, 50 Mitarbeitende
Branche
Bauingenieurwesen · BIM und Lean
Einsatz unserer Techniker in drei Wochen
173 h
von der Übergabe der Zugänge bis zur Abschaltung durch den alten Dienstleister
9 Tage
Disaster Recovery vor der Umschaltung getestet
3×
Mitarbeitende, die am Montagmorgen arbeiteten
50

Die Ausgangslage

Im Juli bat uns ein Münchner Ingenieurbüro für Bauwesen mit 50 Mitarbeitenden, seine IT vom bisherigen Dienstleister zu übernehmen. Der Auftrag: eine geordnete Übergabe mit Dokumentation, Backups und einer geplanten Umschaltung.

Es kam anders. Der bisherige Dienstleister ließ sich zwölf Tage Zeit, bis er die Zugänge herausgab. Als die Zugangsdaten endlich eintrafen, fehlte jede Dokumentation, und übergeben wurde kein einziges Backup. Der Abschalttermin zum Monatsende stand trotzdem fest, ganz gleich, wie weit wir waren. Uns blieben neun Tage.

Was wir getan haben

Neu aufgebaut statt migriert. Da nichts dokumentiert war, hätten wir mit der alten Umgebung auch Probleme geerbt, die niemand erklären konnte. Also bauten wir eine neue Umgebung auf und zogen Daten, Server und Domäne dorthin um.

Gearbeitet, wenn das Büro Feierabend hatte. Tagsüber mussten 50 Mitarbeitende an laufenden Projekten weiterarbeiten. Deshalb lief jeder kritische Schritt nachts und am Wochenende.

Den Rückweg dreimal getestet. Bevor wir irgendetwas umschalteten, richteten wir neue Backups ein und fuhren drei Disaster-Recovery-Tests. Damit hatte das Büro Backups, auf die Verlass war.

In einer Nacht umgeschaltet, an einem Wochenende den Zugriff neu aufgebaut. Die Server zogen in der Nacht der Abschaltung um. Am Wochenende darauf bauten wir eine neue Zugriffsarchitektur auf: die Vernetzung der Standorte, Fernzugriff über Microsoft Entra ID und einen neuen VPN-Client, ausgerollt auf jedes Gerät.

Am Montagmorgen arbeiteten alle 50 Mitarbeitenden.

Was es dafür brauchte

173 Technikerstunden in drei Wochen, jeder kritische Schritt nachts oder am Wochenende. Ein TechPilot, der für jede Entscheidung geradestand, und Techniker, die selbst Hand anlegten – kein First Level, der nur Nachrichten weiterreichte.

Wie es weiterging

Das Büro ist bei uns geblieben. Seitdem betreiben und schützen wir seine IT im Alltag. Inzwischen läuft die Modernisierung: der Umstieg auf Entra ID, das Aus für den lokalen Druckserver und die direkte Einrichtung von Druckern und Plottern auf den Geräten, die sie brauchen.

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Start

Sprechen wir darüber.

30 Minuten mit einem Senior Engineer, über Ihre Fristen und Risiken statt über Worthülsen. Wenn wir nicht zu Ihnen passen, sagen wir es offen.

  • Kein First Level
  • Keine Überraschungen
  • Erst testen, dann entscheiden